Leistungsstarke Konfiguration für einen ATHENA / AutoCAD Arbeitsplatz.
Die folgenden Komponenten sind für einen CAD-Arbeitsplatz optimal aufeinander abgestimmt:
Prozessor Festplatte Grafikkarte Bildschirm Betriebssystem
- Processeur
- Disque dur
- Carte graphique
- Ecran
- Système d'exploitation
1) Prozessor
Die "Single Thread"-Leistung ist der wichtigste Faktor beim Prozessor. AutoCAD nutzt heute zwar mehrere Kerne, je nach auszuführender Aufgabe jedoch bis zu einem Drittel des gesamten Prozessors. Massgebend bleibt aber stets die Leistung eines einzelnen Kerns. Auf dieser Seite finden Sie einen Prozessorenvergleich : LINK
Prozessoren mit hoher Single-Core-Leistung sind nicht teuer. Sie sind bereits für kleinere Beträge erhältlich. Für Desktop-Prozessoren eignet sich eine Single-Thread-Leistung von über 4700 Punkten. Für mobile Prozessoren eignet sich eine Single-Thread-Leistung von über 4400 Punkten.
Die Deaktivierung von Hyperthreading im BIOS oder UEFI wird empfohlen und kann bis zu 10 % zusätzliche Leistung für die einzelnen Prozessorkerne bringen. Achtung: Nur erfahrene PC-Techniker sollten Einstellungen im BIOS oder UEFI verändern!
Moderne Prozessoren sind regelrechte "Hitzköpfe". Achten Sie auf eine gute Kühlung, damit die einzelnen Prozessorkerne die Turbo-Taktfrequenz möglichst lange halten können.
CPU-Benchmark Prozessoren für Desktop-PCs, Stand September 2026:

CPU-Benchmark Prozessoren für Laptops, Stand September 2026:

Quelle: cpubenchmark.net
2) Festplatte
Verwenden Sie eine NVMe-SSD für das Betriebssystem und die CAD-Software. Projektdaten können auf dem Server oder auf einer NAS-Station gespeichert werden; das lokale Arbeiten (statt auf einer Netzwerkfreigabe) beschleunigt das Öffnen, Speichern und die automatische Sicherung der Dateien deutlich. LINK
Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreichen aktuell bis zu 6000 MB/s. Im Beispiel die Leistung einer Samsung SSD 970 EVO, verbaut in einem Laptop. Verwenden Sie nach Möglichkeit Festplatten der Professional-Serie (PRO). SSD-Festplatten werden vorteilhaft im M.2-Format / NVMe-Schnittstelle verbaut. Diese Schnittstelle ermöglicht sehr hohe Datenübertragungsraten.
3) Grafikkarte
Kaufen Sie eine für AutoCAD zertifizierte Workstation-Grafikkarte. Solche Grafikkarten sind für ein flüssiges und störungsfreies CAD-Arbeiten ausgelegt. Hersteller wie Autodesk testen ihre Produkte mit genau solchen Grafikkarten. Die Erfahrung zeigt, dass teure Grafikkarten die 3D-Modellierung massiv beschleunigen, bei 2D-Arbeiten jedoch nur wenig bringen.
Seit dem Wechsel von NVIDIA zur Blackwell-Architektur ersetzt die professionelle Reihe «RTX PRO» (ehemals Quadro) die früheren Serien T1000 / A2000 / A4000. Die Vorgängergeneration «RTX Ada Generation» bleibt jedoch weiterhin erhältlich und für Autodesk-Produkte zertifiziert — sie stellt auf gewissen Stufen eine interessante, kostengünstigere Alternative dar. ACOSOFT empfiehlt folgende Konfigurationen (Preise gemäss Schweizer Markt, digitec.ch):
a) Arbeitsplatz mit einem Bildschirm, FULL HD (1920x1080), 2D:
- NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell, 16 GB — CHF 1'074.-
- Kostengünstige Alternative: NVIDIA RTX 2000 Ada Generation, 16 GB — CHF 619.- (ältere Generation, aber zertifiziert und für reine 2D-Arbeit völlig ausreichend)
b) Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen, FULL HD (1920x1080), 2D und 3D:
NVIDIA RTX PRO 4000 Blackwell, 24 GB — CHF 2'498.-
oder c) Arbeitsplatz mit einem Bildschirm, 4K (3840x2160), 2D und 3D:
NVIDIA RTX PRO 4000 Blackwell, 24 GB — CHF 2'498.-
d) Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen, 4K (3840x2160), 2D und 3D:
NVIDIA RTX PRO 4500 Blackwell, 32 GB, Preis ab CHF 2'400.-
Für die anspruchsvollsten Einsatzzwecke (sehr grosse 3D-Baugruppen, Rendering, Toolsets Plant 3D/Map 3D mit Punktwolken) kann sich die RTX PRO 5000 Blackwell (48 GB) oder gar die RTX PRO 6000 Blackwell (96 GB) rechtfertigen, was für den durchschnittlichen AutoCAD 2D/3D-Einsatz jedoch in der Regel eine Überinvestition darstellt.
Zum Thema Grafikspeicher (VRAM): Die Menge des Grafikspeichers ist nur bei anspruchsvoller 3D-Arbeit (grosse Baugruppen, föderierte BIM-Modelle, fotorealistisches Rendering) oder bei Mehrschirmbetrieb mit hoher Auflösung entscheidend. Bei überwiegender 2D-Arbeit oder Standard-3D-Modellierung reichen 16 GB völlig aus — die Single-Thread-Leistung der CPU (Punkt 1) bleibt der wichtigste limitierende Faktor für ein flüssiges Arbeiten mit AutoCAD/ATHENA.
Die zertifizierten Grafikkarten und deren Treiber finden Sie hier : LINK
4) Bildschirm

Zwei Bildschirme mit 24 Zoll (61 cm) sind nach wie vor der Standard für einen komfortablen CAD-Arbeitsplatz. Die von Autodesk für AutoCAD 2026 empfohlene Auflösung reicht bis zu 3840 x 2160 (4K) bei einer «empfohlenen» Grafikkarte; der Standardkomfort bleibt bei 1920 x 1080 in echten Farben.
4K-Auflösungen werden bereits seit mehreren AutoCAD-Versionen gut unterstützt und liefern 2026 hervorragende Ergebnisse, sofern die Grafikkarte entsprechend dimensioniert ist (siehe Punkt 3).
Breitbild- bzw. Ultrawide-Bildschirme bleiben eine interessante Variante für die Übersicht bei grossen Zeichnungen, prüfen Sie jedoch stets die Kompatibilität der nativen Auflösung mit Ihren Arbeitsgewohnheiten.
5) Betriebssystem
AutoCAD 2026 benötigt Windows 10 oder Windows 11, 64-Bit. Für neue Arbeitsplätze wird Windows 11 Pro empfohlen, da sich Windows 10 zunehmend dem Ende seines Supportzyklus nähert. Ältere Betriebssysteme sind mit den aktuellen Versionen von AutoCAD / ATHENA nicht mehr kompatibel. Das benötigte .NET Framework ist neu .NET 10.
Mobile Workstation
Mobile Workstations im 16- oder 17-Zoll-Format finden Sie bei Herstellern wie Lenovo, HP und Dell. Diese grossen Workstations sind mit den schnellsten mobilen Prozessoren und zertifizierten Grafikkarten ausgestattet.
Haben Sie Fragen?
Senden Sie uns Ihre Konfiguration an : wir beraten Sie gerne!
Unsere Empfehlungen und Konfigurationsbeispiele beruhen auf Erfahrungswerten bzw. wurden sorgfältig recherchiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.




